Karl-Bücher-Gesellschaft

Alumni, Freunde und Förderer des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Karl-Bücher-Gesellschaft. Alumni, Freunde und Förderer des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz „e. V.“ führen.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Leipzig.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit des Vereins

(1) Der Verein Karl-Bücher-Gesellschaft der Alumni, Freunde und Förderer des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die ideelle und materielle Förderung a. der Bildung und Forschung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) der Universität Leipzig,

b. des Studierendenaustauschs mit Partnerinstituten im Ausland insbesondere mit der Ohio University,

c. der Bindung von derzeitigen und ehemaligen Institutsmitgliedern und -angehörigen, Freunden und Förderern sowie von an der Universitätspartnerschaft mit der Ohio University Beteiligten an das Institut,

d. ihres Austauschs untereinander sowie

e. der Reputation des Instituts für KMW und seiner Beziehungen zur interessierten Öffentlichkeit.

(3) Dieser Satzungszweck wird verwirklicht durch die Unterstützung und Organisation von Veranstaltungen, durch Mittelbeschaffung, durch die Auslobung von Förderpreisen und Stipendien sowie durch sonstige Maßnahmen, die dem Vereinszweck dienen.

(4) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(5) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins kann jede volijährige natürliche und juristische Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt.

(2) Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Will er dem Antrag nicht stattgeben, entscheidet hierüber die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

(3) Die Mitgliedschaft wird mit Zahlung des ersten Mitgliedsbeitrags wirksam.

(4) Der Verein kann Mitgliedsrollen und -funktionen oder Zuständigkeiten für Themen und Arbeitsfelder (wie z.B. Institut/Lehrende/Studierende, Alumni, Studierendenaustausch/Ohio) festlegen, die in einer Geschäftsordnung geregelt werden können.

(5) Auf Vorschlag des Vorstands oder der Mitgliederversammlung kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um die Kommunikations- und Medienwissenschaft insbesondere in Leipzig verdient gemacht haben, als Ehrenmitglieder in den Verein aufnehmen. Ehrenmitglieder haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft im Verein endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

(2) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer Frist von sechs Wochen zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss der MitgliedeNersammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es

a. schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise geschädigt oder die ihm nach der Satzung obliegenden Pflichten wiederholt verletzt hat oder

b. mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses die rückständigen Beiträge nicht eingezahlt hat.

(4) Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der MitgliedeNersammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen. Ein Beschluss über den Ausschluss eines Mitglieds bedarf der Zustimmung von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen.

(5) Natürliche Personen üben ihr Stimmrecht selbst aus. Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen. Bei juristischen Personen kann das Stimmrecht auf einen Mitarbeiter der Institution übertragen werden.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Jedes Mitglied hat das Recht, im Verein aktiv mitzuwirken und an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen. Jedes Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der MitgliedeNersammlung.

(2) Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen der Karl-Bücher-Gesellschaft der Alumni, Freunde und Förderer des Instituts für KMW zu fördern, insbesondere regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge zu leisten und, soweit es in seinen Kräften steht, die Veranstaltungen des Vereins durch seine Mitarbeit zu unterstützen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

(1) Jedes Mitglied hat einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

(2) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der MitgliedeNersammlung festgelegt. Dabei ist die Offenheit des Vereins für die Allgemeinheit angemessen zu berücksichtigen. Ehrenmitglieder sind von den Mitgliedsbeiträgen befreit.

§ 7 Organe des Vereins Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand

(1) Dem Vorstand des Vereins obliegen die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB und die Führung seiner Geschäfte. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a. die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung,

b. die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

c. die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,

d. die Aufnahme neuer Mitglieder,

e. die aktive Bemühung um die regelmäßige Kommunikation mit dem Institut für KMW.

(2) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Schatzmeister als Stellvertreter des Vorsitzenden, dem Schriftführer sowie drei Beisitzern, deren Zuständigkeit die Vertretung der Interessen der Alumni, der Studierenden sowie des Instituts sind.

(3) Dem Vorstand soll ein/e Professor/in, ein/e Studierende/r des Instituts für KMW sowie ein/e Alumni/na angehören.

(4) Der Vorstand gibt dem Institut für KMW einmal pro Jahr einen Bericht über die Aktivitäten des Vereins.

(5) Der Vorsitzende vertritt den Verein allein. Im Übrigen vertreten den Verein zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam. Der Abschluss von Rechtsgeschäften mit einem Wert von mehr als 500 Euro bedarf einer Zustimmung einer Mehrheit des Vorstands. Der Abschluss von Rechtsgeschäften mit einem Wert von mehr als 5000 Euro bedarf einer Zustimmung der Mitgliederversammlung.

(6) Der Vorstand kann für die Dauer seiner Amtszeit einen Geschäftsführer bestellen, dem die Erledigung der laufenden Geschäfte obliegt. Der Geschäftsführer ist besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB mit Alleinvertretungsmacht. Er kann auch vom Vorstand zur Bewilligung von Beihilfen ermächtigt werden. Sofern der Geschäftsführer nicht dem Vorstand angehört, nimmt er an dessen Sitzungen beratend teil. Ihm kann eine angemessene Vergütung gewährt werden. Zu den Aufgaben des Geschäftsführers gehören insbesondere:

a. Einrichtung und Leitung der inneren Verwaltung,

b. Vorbereitung und Umsetzung von Beschlüssen von Vorstand bzw. Mitgliederversammlung bzgl. der Aufnahme und des Ausschlusses von Vereinsmitgliedern,

c. Verwaltung der Mitgliederkartei sowie Einzug, Überwachung und Einforderung der Mitgliedsbeiträge,

d. Verfügung über die für den laufenden Bedarf erforderlichen Vereinsmittel,

e. Anordnung der Einnahmen und Ausgaben nach Gesetz, Satzung, Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Vorstandes,

f. Abwicklung des Haushaltsplanes,

g. Beschaffung des Geschäftsbedarfs sowie von Geräten und Einrichtungsgegenständen, die der inneren Arbeit dienen.

(7) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren einzeln gewählt. Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederversammlung sind zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder berechtigt, ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.

(8) Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die seines Stellvertreters. Beschlüsse des Vorstandes können schriftlich im Umlaufverfahren gefasst werden, es sei denn, dass ein Vorstandsmitglied dem widerspricht.

(9) Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Schriftführer sowie vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter oder einem anderen Mitglied des Vorstandes zu unterschreiben.

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die MitgliedeNersammlung ist zuständig für die Entscheidungen in folgenden Angelegenheiten:

a. Änderungen der Satzung,

b. die Auflösung des Vereins,

c. die Aufnahme neuer Vereinsmitglieder in den Fällen des § 3 Abs. 2 Satz 3 sowie den Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein,

d. die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstands,

e. die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstands,

f. die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge,

g. der Beschluss einer Geschäftsordnung.

(2) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, ist vom Vorstand eine ordentliche MitgliedeNersammlung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.

(3) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche vor der MitgliedeNersammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über Anträge zur Tagesordnung, die vom Vorstand nicht aufgenommen wurden oder die erstmals in der MitgliedeNersammlung gestellt werden, entscheidet die MitgliedeNersammlung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen; dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung, die Auflösung des Vereins oder Änderungen der Mitgliedsbeiträge zum Gegenstand haben.

(4) Der Vorstand hat eine außerordentliche MitgliedeNersammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Soweit die Umstände dies zulassen, ist eine Ladungsfrist von zwei Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekannt zu geben.

(5) Die MitgliedeNersammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter und bei dessen Verhinderung von einem durch die MitgliedeNersammlung zu wählenden Versammlungsleiter geleitet.

(6) Die MitgliedeNersammlung ist beschlussfähig, wenn die Zahl der anwesenden Mitglieder außerhalb des Vorstands die Zahl der anwesenden Vorstandsmitglieder übersteigt. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite MitgliedeNersammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(7) Die MitgliedeNersammlung beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen, ist eine Stichwahl durchzuführen. Beschlüsse über eine Änderung der Satzung bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln, der Beschluss über die Auflösung des Vereins der Zustimmung von neun Zehnteln der abgegebenen Stimmen.

(8) Änderungen der Satzung, die das Registergericht zur Erlangung der Eintragungsfähigkeit oder die das Finanzamt zur Erlangung oder Erhaltung der Gemeinnützigkeit verlangt, dürfen vom Vorstand mit zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen vorgenommen werden.

(9) Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

§ 10 Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

(1) Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende des Vorstands und sein Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins sein Vermögen nach § 55(4) AO an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich Kommunikations- und Medienwissenschaft.

(3) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Leipzig, den 3.5.2018
Die Gründungsmitglieder

Christian Hoffmann, Anne Bartsch, Sonja Ganguin, Gertrud Kohl, Felix Frey, Benjamin Bigl, Markus Beiler, Nadja Enke, Charmaine Voigt, Patrick Donges